CDU-Antrag: Alte Bilder sollen an markanten Stellen in der Stadt aufgestellt werden

Blick zurück durch historische Schaufenster

Wo stand das Hotel Rentsch? Wo nahm der Bankverein seinen Anfang? Wer weiß noch, dass in der »Mühlenwiese« auch ein Mühlenteich war, nämlich dort, wo heute die Grundschule steht? Die CDU-Fraktion möchte Werthers Geschichte mit Hilfe von Schautafeln mit historischen Bildern wach halten. Ein entsprechender Antrag wird Mittwoch, 8. Juni, 18 Uhr im Ausschuss für Klimaschutz, Stadtentwicklung und Kultur beraten.

Inspiration fanden die CDU-Mitglieder, allen voran Fraktionsvorsitzender Ulrich Buchalla, bei den »Historischen Schaufenstern« in Bad Rothenfelde. Dort hat eine durch die Stadt geförderte Stiftung dafür gesorgt, dass 40 hochwertige Metallschilder aufgestellt wurden. Zumeist an Stellen, deren Historie sich dem heutigen Betrachter nicht sofort erschließt.

Die CDU merkt an, dass das jährliche Budget für den Bereich Touristik in Höhe von 37.000 Euro in den vergangenen Jahren nicht ansatzweise ausgeschöpft wurde. Gleichzeitig soll aber auch das Interesse von Firmen und privaten Spendern geweckt werden, die mit ihrer finanziellen Unterstützung das Aufstellen der Schautafeln ermöglichen. »Vielleicht findet sich ja ein Pate«, sagt Alexander Fillers. Denn eine vernünftiges Schaufenster wie zum Beispiel in Bad Rothenfelde kostet in seiner hochwertigen Ausführung aus Metall etwa 1200 Euro.

Nicht gerade ein Schnäppchen. Doch im Hinblick auf den Werbeeffekt und das wachsende Geschichtsbewusstsein der Bevölkerung sei dies eine lohnende Investition, ist die CDU überzeugt. Erste Überlegungen sehen zunächst sieben oder acht Exemplare vor. Sollte sich die Aktion als Erfolg herausstellen und auf breite Unterstützung treffen, könne man dann immer noch weitere Schaukästen aufstellen, erläutert Buchalla.

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