CDU nominiert Katrin Eckelmann zur Bürgermeister-Kandidatin
Die Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes nominierte die 53-jährige Diakonin und Synodaljugendreferentin beim Kirchenkreis Vlotho einstimmig. Gleichzeitig wurden die Bewerber für die 14 Wahlbezirke und die Reserveliste bestimmt.
„Wir wollen Wirtschaft und Leben miteinander in Einklang bringen, ein bisschen Frauenpower tut uns dabei gut“, sagt Katrin Eckelmann mit Blick auf die als Gast anwesende CDU-Landratskandidatin Ina Laukötter.
Sie zeigt sich überzeugt davon, ihre beruflichen Kompetenzen als Sozialmanagerin gut einbringen zu können, schließlich seien kirchliche und kommunale Strukturen ähnlich aufgebaut. Zudem trage sie bereits in ihrer aktuellen Beschäftigung große Personalverantwortung.
Beim Wahlkampf wolle sie sich an den Buchstaben der CDU orientieren, kündigt Katrin Eckelmann an. Das C für Christlich erschließe sich, da sie Diakonin nicht nur als Beruf, sondern auch als Berufung begreift. D für Demokratisch stehe für das besonders schützenswerte und hohe gesellschaftliche Gut, und Union bedeute nun mal Verbindung und Zusammenschluss.
„Politik ist für mich kein Selbstzweck, sondern Auftrag und Mandat“, betont Katrin Eckelmann, die ein großes Team aus dem Stadtverband hinter sich weiß, das sich gemeinsam um den Auftrag der Bürgerinnen und Bürger bewirbt. Bei ihren Visionen für Werther stehe sie für Stadtentwicklung, nicht Verhinderung, stellt sie klar. Angesichts sinkender Einwohnerzahlen werde sie sich für die Schaffung angemessenen Wohnraums und gutes Zusammenleben einsetzen.
Um Werther zukunftssicher zu machen, sind ihren Worten zufolge „gute Konzepte und solide Haushaltsführung“ erforderlich. Die anwesenden CDU-Mitglieder im Gasthof Weinhorst wählen sie ohne Gegenstimme und Enthaltung zu ihrer Bürgermeisterkandidatin.
„Gute Konzepte, solide Haushaltsführung“
Versammlungsleiter Klaus Oehler, gleichzeitig Geschäftsführer des CDU-Kreisvorstandes, räumt bei der Bekanntgabe der Bewerber für die 14 Wahlbezirke ein, dass die „appellative Regelung“, möglichst ein Drittel der Kandidaten mit Frauen zu besetzen, mit vier von 14 knapp verfehlt wurde.
Immerhin seien die ersten sechs Plätze der Reserveliste paritätisch belegt, entgegnet Alexander Fillers. Mit Birgit Ernst, Katrin Eckelmann und Martina Timpe liegen drei Frauen auf aussichtsreichen Listenplätzen.
Die Auszählpause der Wahlgänge nutzt Landratskandidatin Ina Laukötter, Werbung in eigener Sache vorzubringen. An der Mitgliederversammlung im November, als sich Birgit Ernst und Alexander Siefert aus Rheda-Wiedenbrück als ihre parteiinternen Mitbewerber präsentierten, konnte sie krankheitsbedingt nicht teilnehmen.
Sie freue sich jetzt auf einen gemeinsamen, kraftvollen Wahlkampf, in dem sich die CDU stark positionieren müsse, um mit der Gestaltungsmehrheit ihre Positionen durchzubringen, sagt Ina Laukötter.
Sie stehe gerne bereit, die Bürgermeisterkandidatin beim „Haustürwahlkampf“ zu unterstützen. Die Christdemokraten müssten als „Kümmerer für Bürgerinnen und Bürger“ Nähe zeigen und unabhängig von den Verwirrungen und Verflechtungen in der Welt deren Sorgen und Themen ernst nehmen.